die zahl der reiferen mütter steigt
Statistisches Faktum: das Alter der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes steigt kontinuierlich an.
Über 20 Prozent aller Frauen bekommen heute ihr erstes Baby mit über 35 Jahren und dieser Anteil steigt weiterhin erstaunlich schnell:

Quelle: Gender Datenreport der Bundesregierung
Während die Geburtenstatistik Europas also kontinuierlich sinkende Zahlen aufweist, entsteht ein immer grösseres Segment innerhalb der Neugeborenenzahl jedes Jahrgangs : das jener Babys, deren Eltern schon seit Jahren mitten im Berufsleben stehen.
Babys, deren Eltern ihre Ausbildungzeit, ihre Sturm und Drang Phase, ihre erste Hausstandsgründung und so vieles mehr bereits hinter sich haben.
Der überwiegende Teil dieser Babys sind echte Wunschkinder, Kinder also, die bewusst und "zielstrebig" gezeugt und mit Sehnsucht erwartet wurden.
Zur Thematik "Reifere Eltern", "Späte Mutterschaft" gibt es einige hervorragende Untersuchungen:
Späte Mütter
Eine empirische Untersuchung aus biographischer Perspektive
bei späten Erstmüttern in West- und Ostdeutschland.

Dr. Ingrid Herlyn, Dr. Dorothee Krüger
Opladen: Leske + Budrich 2003.
217 Seiten, ISBN 3-8100-3796-6
"Wenig überraschend bestätigt sich anhand der sekundäranalytischen Auswertungen und der Ergebnisse der Telefonbefragung, dass späte erste Mutterschaft vor allem ein Familiengründungsmuster hoch qualifizierter Frauen ist. ... Meist sind späte Mütter in stabile Partnerschaften eingebunden. ... " Auszüge aus der Rezension von Dr. Martina Beham, Linz/Universität Linz/Institut für Soziologie, © 2004

Späte Mütter, späte Väter.
Babyglück im besten Alter

Nadja Brandstätter, Georg Freude, Euke Frank
Linde, Wien, Januar 2004
192 Seiten, ISBN: 3714200061
Ein wirklich umfassendes Standardwerk zum Thema "späte Elternschaft". Ímmer mehr Frauen planen erst nach Ausbildung, Studium, beruflichen Jahren, nach einem selbständigen Leben oder nach längerer Partnerschaft ein Baby. Dieses Buch bietet neben fundierten medizinischen Informationen auch Infos zu alternativen Therapien, Infos zu möglichen Ursachen und viele Antworten zu Schwangerschaft und Geburt. Die AutorInnen sind führende Fachleute für Fortpflanzungsmedizin, Endokrinologie, Hormone und Psyche bzw. Journalistin des Frauenmagazins "Woman".
Ein weiterer, viel zuwenig beachteter Aspekt der reiferen Eltern ist das Rollenverständnis der Väter. Zu diesem Thema gibt es jedoch zwei sehr aufschlussreiche Arbeiten :
Männer im Übergang zur Vaterschaft
Das Entstehen der Beziehung zum Kind

Ariane Schorn
Psychosozial-Verlag, Aug 2003
351 Seiten, ISBN: 3898062333
"Familienforschung ist brisant. Nahezu jeder lebt in einer Familie oder ist in einer Familie aufgewachsen oder kennt Familien aus dem engsten Freundes- und Verwandtenkreis. Familie wird heiß und widersprüchlich in den Medien diskutiert, ge- und verzeichnet. Familie ist ein politischer Streitgegenstand, Familie ist Teil und vielleicht Lösung von Geschlechterkonflikten und Geschlechterpolitik. Political correctness, Vorurteile, Überbewertung der eigenen Erfahrungen oder, anders ausgedrückt, die Vielzahl der selbsternannten Experten machen es schwer, Familienforschung auf hohem qualitativen Niveau durchzuführen, zu veröffentlichen und zu diskutieren, dies gilt im Besonderen für Forschung in Bezug auf die Rolle des Vaters und noch mehr in Bezug auf die emotionale Bindung zwischen Vätern und Kindern. Durch den Fokus auf "abwesende Väter", "potentiellen Missbrauch", "Gewalt in Familien", "flüchtige Erzeuger" und "emotionslose Finanziers" bleibt der reale Alltag vieler Familien außen vor. Hier etwas mehr zur Rationalität in der Diskussion beizutragen, ist verdienstvoll und gelingt in dem vorliegenden Buch sehr gut."
Rezensionsexcerpt Dr. Walter Bien
Vaterschaft aus der Sicht von Vätern

VS Verlag für Sozialwissenschaften 2004.
481 Seiten, ISBN 3-8100-4087-8
"Im Mittelpunkt der Studie von Michael Matzner stehen Männer, die ihre Vaterschaft innerhalb "vollständiger" Familien, das heißt gemeinsam mit der Mutter der Kinder in einem Haushalt, leben. Matzner interviewte 24 solcher Familienväter um zu erforschen, wie Väter heute Vaterschaft gestalten und welche familialen und gesellschaftlichen Bedingungen eine aktive Vaterschaft ermöglichen oder erschweren. Insbesondere interessiert ihn, wie die einzelnen Männer die Gestaltung ihrer Vaterschaft subjektiv wahrnehmen."
Rezension Ursula Künning
Über 20 Prozent aller Frauen bekommen heute ihr erstes Baby mit über 35 Jahren und dieser Anteil steigt weiterhin erstaunlich schnell:

Quelle: Gender Datenreport der Bundesregierung
Während die Geburtenstatistik Europas also kontinuierlich sinkende Zahlen aufweist, entsteht ein immer grösseres Segment innerhalb der Neugeborenenzahl jedes Jahrgangs : das jener Babys, deren Eltern schon seit Jahren mitten im Berufsleben stehen.
Babys, deren Eltern ihre Ausbildungzeit, ihre Sturm und Drang Phase, ihre erste Hausstandsgründung und so vieles mehr bereits hinter sich haben.
Der überwiegende Teil dieser Babys sind echte Wunschkinder, Kinder also, die bewusst und "zielstrebig" gezeugt und mit Sehnsucht erwartet wurden.
Zur Thematik "Reifere Eltern", "Späte Mutterschaft" gibt es einige hervorragende Untersuchungen:
Späte Mütter
Eine empirische Untersuchung aus biographischer Perspektive
bei späten Erstmüttern in West- und Ostdeutschland.

Dr. Ingrid Herlyn, Dr. Dorothee Krüger
Opladen: Leske + Budrich 2003.
217 Seiten, ISBN 3-8100-3796-6
"Wenig überraschend bestätigt sich anhand der sekundäranalytischen Auswertungen und der Ergebnisse der Telefonbefragung, dass späte erste Mutterschaft vor allem ein Familiengründungsmuster hoch qualifizierter Frauen ist. ... Meist sind späte Mütter in stabile Partnerschaften eingebunden. ... " Auszüge aus der Rezension von Dr. Martina Beham, Linz/Universität Linz/Institut für Soziologie, © 2004

Späte Mütter, späte Väter.
Babyglück im besten Alter

Nadja Brandstätter, Georg Freude, Euke Frank
Linde, Wien, Januar 2004
192 Seiten, ISBN: 3714200061
Ein wirklich umfassendes Standardwerk zum Thema "späte Elternschaft". Ímmer mehr Frauen planen erst nach Ausbildung, Studium, beruflichen Jahren, nach einem selbständigen Leben oder nach längerer Partnerschaft ein Baby. Dieses Buch bietet neben fundierten medizinischen Informationen auch Infos zu alternativen Therapien, Infos zu möglichen Ursachen und viele Antworten zu Schwangerschaft und Geburt. Die AutorInnen sind führende Fachleute für Fortpflanzungsmedizin, Endokrinologie, Hormone und Psyche bzw. Journalistin des Frauenmagazins "Woman".
Ein weiterer, viel zuwenig beachteter Aspekt der reiferen Eltern ist das Rollenverständnis der Väter. Zu diesem Thema gibt es jedoch zwei sehr aufschlussreiche Arbeiten :
Männer im Übergang zur Vaterschaft
Das Entstehen der Beziehung zum Kind

Ariane Schorn
Psychosozial-Verlag, Aug 2003
351 Seiten, ISBN: 3898062333
"Familienforschung ist brisant. Nahezu jeder lebt in einer Familie oder ist in einer Familie aufgewachsen oder kennt Familien aus dem engsten Freundes- und Verwandtenkreis. Familie wird heiß und widersprüchlich in den Medien diskutiert, ge- und verzeichnet. Familie ist ein politischer Streitgegenstand, Familie ist Teil und vielleicht Lösung von Geschlechterkonflikten und Geschlechterpolitik. Political correctness, Vorurteile, Überbewertung der eigenen Erfahrungen oder, anders ausgedrückt, die Vielzahl der selbsternannten Experten machen es schwer, Familienforschung auf hohem qualitativen Niveau durchzuführen, zu veröffentlichen und zu diskutieren, dies gilt im Besonderen für Forschung in Bezug auf die Rolle des Vaters und noch mehr in Bezug auf die emotionale Bindung zwischen Vätern und Kindern. Durch den Fokus auf "abwesende Väter", "potentiellen Missbrauch", "Gewalt in Familien", "flüchtige Erzeuger" und "emotionslose Finanziers" bleibt der reale Alltag vieler Familien außen vor. Hier etwas mehr zur Rationalität in der Diskussion beizutragen, ist verdienstvoll und gelingt in dem vorliegenden Buch sehr gut."
Rezensionsexcerpt Dr. Walter Bien
Vaterschaft aus der Sicht von Vätern

VS Verlag für Sozialwissenschaften 2004.
481 Seiten, ISBN 3-8100-4087-8
"Im Mittelpunkt der Studie von Michael Matzner stehen Männer, die ihre Vaterschaft innerhalb "vollständiger" Familien, das heißt gemeinsam mit der Mutter der Kinder in einem Haushalt, leben. Matzner interviewte 24 solcher Familienväter um zu erforschen, wie Väter heute Vaterschaft gestalten und welche familialen und gesellschaftlichen Bedingungen eine aktive Vaterschaft ermöglichen oder erschweren. Insbesondere interessiert ihn, wie die einzelnen Männer die Gestaltung ihrer Vaterschaft subjektiv wahrnehmen."
Rezension Ursula Künning
naheliegend - 14. Feb, 18:43